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	<title>Frauen Handball WM &#187; Trainer</title>
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	<description>Die Frauenhandball Weltmeisterschaft 2007 in Frankreich</description>
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		<title>Trainer Armin Emrich im Interview</title>
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		<comments>http://www.frauenhandballwm.de/trainer-armin-emrich-im-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 09:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Armin Emrich]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>( Foto: DHB/Axel Heimken )</em>
Der Nationaltrainer unserer Frauenhandball-Nationalmannschaft im Interview mit DHB.de. Und unsere Meinung dazu
]]></description>
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<p><em>( Foto: DHB/Axel Heimken )</em><br />
Der Nationaltrainer Armin Emrich kam kurz vor der Weltmeisterschaft noch mal zu einem Interview mit Tim Oliver Kalle. Dort spricht er über den aktuellen Stand und sein Bauchgefühl. Wir haben es uns nicht nehmen lassen und unsere Meinung zu den Aussagen des Trainers zusammengefasst.<br />
<br style="clear:both" ><br />
<span id="more-38"></span></p>
<blockquote><p>
<em>Kurz vor der Weltmeisterschaft in Frankreich ist wieder die Zeit für Prognosen gekommen. Was können Sie denn derzeit zum Turnier sagen?</em><br />
<strong>Emrich:</strong> Die Weltspitze wird auch in Frankreich wieder verdammt eng zusammenrücken. Die Tagesform wird in den kommenden beiden Wochen wieder für Überraschungen sorgen. Insgesamt wird sich zeigen, dass sich der Frauenhandball wie in den letzten Jahren positiv weiterentwickelt hat. Die Zahl der Titel- und Medaillenanwärter ist groß.</p></blockquote>
<p>- Gerade in einem so kurzem Event ist die Tagesform oft entscheidend. Eine schlechte Tagesform kann sich aber dummerweise auch direkt auf das nächste Spiel übertragen. Bei einer 3 Spiele-Vorrunden kann das sehr entscheidend sein.</p>
<blockquote><p>
<em>Und Hochrechnungen in eigener Sache?</em><br />
<strong>Emrich:</strong> Die verbieten sich. Es ist bekannt, dass wir mit dem Olympia-Zweiten Südkorea, dem Olympia-Dritten Ukraine und Paraguay in einer Todesgruppe sind. Da müssen wir realistisch bleiben und alle Chancen nutzen, um die Hauptrunde erfolgreich zu erreichen. So gehen wir in die WM.</p></blockquote>
<p>- Das kennt man. Kaum redet man sich irgendwelche Chancen ein, kommt der große Einbruch. Das einzige echte Ziel ist die Hauptrunde. Dann geht es weiter.</p>
<blockquote><p>
<em>Dabei waren Sie mit Ihrer Mannschaft im Dezember 2006 Vierter der EURO und sind in den Kreis der viel beachteten Nationen aufgerückt.</em><br />
<strong>Emrich:</strong> Wer nur einen Hauch von Standesdenken hat, wird ganz schnell und unsanft auf dem Boden der Tatsachen landen. Die Ukraine und Südkorea sind exzellente Mannschaften. Die Ukraine hat Dänemark überzeugend in der Qualifikation ausgeschaltet, Südkorea spielt die beste 3:3-Abwehr. Die Beine sind da manchmal schneller, als der Ball fliegt. Da dürfen wir uns keinen nennenswerten technischen Fehler im Angriff erlauben.</p></blockquote>
<p>- Wer hoch hinaus will, wird tief fallen&#8230;</p>
<blockquote><p><em>Wie ist denn der Stand der Dinge?</em><br />
<strong>Emrich:</strong> Die Mannschaft spielt mit Lust und Laune Handball. Die Vorbereitung in Barsinghausen mit den Länderspielen gegen Schweden und die Niederlande haben wir zeitlich und inhaltlich ausgeschöpft. Jede Spielerin hat ihre Rolle gefunden.</p></blockquote>
<p>- Für mich das allerwichtigste in jedem Sport: <strong>Lust und Laune</strong>! Ohne die kann es nicht klappen. Und nur eine Mannschaft, die Spass an dem hat, was sie macht, kann die Zuschauer mitreißen.</p>
<blockquote><p>
<em>Wie hat sich Ihre Mannschaft in den letzten Turnieren entwickelt?</em><br />
<strong>Emrich:</strong> Sie ist erfahrener geworden. Die Spielerinnen wissen, was abgeht. Sie können mit der Anspannung eines großen Turniers gelassen umgehen und ihre Leistung und Fähigkeiten einschätzen. Natürlich ist die Mannschaft auch in der Einzelleistung gereift. Dazu kommt bei den ins Ausland gewechselten Spielerinnen ein erweiterter sportlicher Horizont. Dieses Team kann ganz sicher mit der schweren Vorrunde umgehen.</p></blockquote>
<p>- Das klingt zwar gut, aber man sieht erst im wirklich Fall des Falles, wo die Nerven eben mitspielen oder nicht. Unbestreitbar ist jetzt auch etwas Erfahrung auf dem Platz. Wenn die &#8220;Alten&#8221; dann die &#8220;Jungen&#8221; noch an die Hand nehmen ( bildlich gesprochen ) kann so eine Mannschaft mit dem Druck gut umgehen.</p>
<blockquote><p><em>Das klingt selbstbewusst.</em><br />
<strong>Emrich:</strong> Warum sollten wir das nicht sein? Unsere Aufgabe ist sehr schwer, und bereits die Vorrunde ist existenziell. Wenn wir am Sonntag gegen die Ukraine spielen, werden sich zwei Mannschaften auf gleicher Augenhöhe begegnen.
</p></blockquote>
<p>- Ich habe schon oft Mannschaften an ihren Gegner wachsen sehen. Es ist einfacher gegen einen guten Gegner gut zu spielen, als seine Leistung gegen vermeintlich schwache Gegner abzurufen.</p>
<blockquote><p><em>Und?</em><br />
<strong>Emrich:</strong> Wir sind ganz gelassen und gehen hochkonzentriert in dieses Spiel. Die Ukraine ist der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt. Bei dieser WM ist jedes Spiel ein Entscheidungsspiel. Die Mädels sind solche Situationen gewohnt. Den Stellenwert dieser Partie werden wir nicht übertrieben hoch ansiedeln.</p></blockquote>
<p>- Ich hoffe auf einen guten Einstieg in dieses Turnier. Die Ukraine kann da wirklich der richtige Gegener sein. Lieber gleich einen starken Gegner mit der Ukraine, als zuerst gegen Paraguay.</p>
<blockquote><p><em>Was heißt das?</em><br />
<strong>Emrich:</strong> Das ist ein ganz normales Spiel. Und wenn wir es schaffen, uns auf ein ganz normales Spiel vorzubereiten, werden wir eine ganz normale und damit gute Leistung bringen. Alles andere produziert nur eine ungerechtfertigte Dramaturgie und Nervosität. Wir brauchen einfach eine hochkonzentrierte und sportliche Einstellung.</p></blockquote>
<p>- Ja nee, ist ja auch nur ne Weltmeisterschaft&#8230; Aber recht hat er schon. Also Mädels, so wie immer. <img src='http://www.frauenhandballwm.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<blockquote><p>
<em>Und wie schätzen Sie die Chancen ein?</em><br />
<strong>Emrich:</strong> Ich habe ein positives Bauchgefühl. Wir schaffen das. Da gibt es keine Zweifel, obwohl es sehr schwer wird.
</p></blockquote>
<p>- Also ich habe auch vom <a href="http://members.telering.at/sebastian.resch/fussball.htm">Feeling her ein gutes Gefühl</a></p>
<blockquote><p><em>Was ist mit den weiteren Aussichten?</em><br />
<strong>Emrich:</strong> Ich kümmere mich nur um die Vorrunde. Und da heißt es, von Spiel zu Spiel zu denken.</p></blockquote>
<p>- Wie steht es auf meinem Laufbuch?: Step by Step zum Ziel.</p>
<blockquote><p><em>Verraten Sie denn trotzdem ein Ziel?</em><br />
<strong>Emrich:</strong> Natürlich wollen wir nach Paris und so nah wie möglich an die Olympischen Spiele heranrücken, aber solche Wünsche führen schon wieder viel zu weit von unserer aktuellen Aufgabe weg. Sonntag geht es gegen die Ukraine. Nur das zählt. Erst dann geht es weiter – zum nächsten Spiel.</p></blockquote>
<p>- Ich finde es sehr gut, dass der Trainer versucht, sich und die Mannschaft nur auf den nächsten Gegner einzustimmen und die Möglichkeiten, die dahinter stehen in den Hintergrund stellt. Wie die einzelne Spielerin damit dann umgeht, steht natürlich auf einem anderen Blatt.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Der Trainer macht einen ruhigen, besonnenen Eindruck. Das dieses Turnier wichtig ist, steht außer Frage, aber das wichtigste Spiel ist immer das nächste. Ist zwar eine doofe Phrase, aber leider trifft sie auch zu. Am Sonntag gegen die Ukraine wird sich dann zeigen, ob es dem Trainer gelungen ist, die Mannschaft eben auf dieses eine Spiel vorzubereiten.</p>
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